Mittwoch, 11. März 2015

«Der Prozess des Älterwerdens beginnt faktisch nach dem zwanzigsten Lebensjahr, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.»
Christoph Schmid in: CURAVIVA Fachzeitschrift 7-8/2014, S. 6

Montag, 19. Januar 2015

«Wir werden gemeinsam dafür einstehen müssen, dass es gelingen wird, auch Phasen der Abhängigkeit, des Sterbens und schliesslich den Tod als normale und zum Leben gehörende Abschnitte anzusehen.»
Markus Leser, CURAVIVA, 22.12.2014

Montag, 12. Januar 2015

«Dem Jugendwahn unserer Gesellschaft logisch folgend, sind ältere Menschen interessant, solange man mit ihnen Geschäfte machen kann, solange sie Reisen kaufen, Kurse besuchen, Konzertabos lösen, auf Seniorenmessen gehen etc. Aber danach?»
Markus Leser, CURAVIVA, Schreiben vom 22.12.2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Werden und Vergehen

«Im Pflege-Langzeitbereich ist die Begegnung mit dem täglichen "stillen Sterben" als unleugenbarem Teil menschlichen Werdens und Vergehens allgegenwärtig.»
Dr. Gustav Egli, Bethesda und Dialog Ethik, Abschiedskultur und Sterben, S. 13

Freitag, 22. August 2014

«Menschen im hohen Alter müssen als wertvoller Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden.»
Kurt Seifert in Spitex-Magazin 4/14, S. 33

Mittwoch, 13. August 2014

Zeitlichkeit - Mangel und Geschenk

«Die Zeitlichkeit ist ein Mangel an Dauer, aber auch ein grosses Geschenk, da die Kostbarkeit jeden Augenblicks hervorgehoben wird. Das Bewusstsein der Vergänglichkeit tritt in den Vordergrund und verleiht dem Leben erst seine eigene Intensität. Die stete Bedrohung durch den Tod gibt dem Leben einen unübertreffbaren Stellenwert.»
Beat Vonarburg, NOVAcura, Nr. 9/10, 2010, S. 7

Freitag, 20. Juni 2014

Selbst wenn wir Evidenz dafür hätten, dass zwei Stunden tägliches Gedächtnistraining hülfen, Demenz zu vermeiden, hätten wir nicht viel gewonnen. Denn man möchte ja auch anderes vermeiden, Stürze etwa oder Depressionen – so dass man demnach den lieben langen Tag damit beschäftigt wäre, Krankheiten zu entgehen.
Mike Martin