Einer der grössten Erfolge dieses Jahrhunderts liegt in der massiven Erhöhung der Lebenserwartung der Menschen. Das Leben, unser höchstes Gut, hat einen Zuwachs erfahren. Das Bild vom Alter muss jedoch noch diesen neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die lange Lebensphase des Alters hat einen eigenen Stellenwert erhalten, muss neu mit sinnvollen Aufgabestellungen, positiven Vorstellungen und Metaphern angereichert werden.
(Dr. Urs Kalbermatten, Alter Perspektiven einer aktiven Lebensgestaltung, Heft 1, S. 15)
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Freitag, 28. Dezember 2012
Sonntag, 2. September 2007
Altsein ist unser aller Schicksal
«Während früher Krankheit und Armut ein Schicksal der Alten war, bedeutet heute Altern ein soziales Schicksal: eine untätige Rolle einzunehmen, ausgeschlossen von der Möglichkeit, gebraucht zu werden und anerkannte Beiträge der Gesellschaft zu leisten. Die Gesellschaft muss für die Senioren neue Handlungsspielräume eröffnen. Dieser Aufgabe müssen wir uns alle stellen, gemeinsam mit den Senioren. Denn Altsein ist unser aller Schicksal. Was wir heute für die Senioren tun, tun wir letztlich für unser aller Alter.»
Dr. Urs Kalbermatten, Alter Perspektiven einer aktiven Lebensgestaltung, Heft 1, S. 9
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