Der Erwerb von Erfahrungswissen ist eine Frage der Zeit. Mit der Arbeitserfahrung nimmt dieses in der Regel zu. Es ist somit bei Älteren meist grösser als bei Jüngeren. In Zukunft wird der Anteil der Mitarbeitenden mit einem Schatz an Erfahrungswissen deshalb auf Grund der demografischen Entwicklung zu- und der Anteil der Jüngen mit dem neuesten theoretischen Wissen abnehmen. Er Erfolgsfaktor Nummer eins für die Unternehmen wird deshalb sein, die grösstmöglichen Synergien zwischen diesen Arten des Wissens zu erlangen.
Winkler, Ruedi, Der Wert des Erfahrungswissens, in: Zeitschrift Tertianum
Sonntag, 22. Juni 2008
Mittwoch, 18. Juni 2008
Unserer alteingesessenen Bevölkerung wünschen wir mehr Kinder. Bei den Migranten argwöhnen wir hingegen eine zu hohe Fertilität. Die Unterscheidung nach würdigen und unwürdigen Elter, die hier zwischen Fremden und Autochthonen getroffen wird, wiederholt sich auf bildungssoziologischer Ebene. Laut ist die Klage über kinderlose Akademikerinnen, womit zugleich dargetan wird, dass es in der Unterschicht jüngere und kinderreichere Frauen gibt.
Auch wenn es nur wenige so deutlich aussprechen - der Eindruck entsteht: Nachwuchs bekommen in unseren breiten hauptsächlich «die Falschen».
aus: Günther, Joachim, Die Altersfalle - schon zugeschnappt, NZZ vom 7.4.2008, S. 23
Der vollständige Artikel kann im NZZ-Onlinearchiv gegen Bezahlung bezogen werden (Suche z.B. nach dem Begriff «Altersfalle»).
Auch wenn es nur wenige so deutlich aussprechen - der Eindruck entsteht: Nachwuchs bekommen in unseren breiten hauptsächlich «die Falschen».
aus: Günther, Joachim, Die Altersfalle - schon zugeschnappt, NZZ vom 7.4.2008, S. 23
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Montag, 16. Juni 2008
Von der Statistik zur Moralpredigt
Die Bevölkerungswissenschaft will uns Mores lehren. ... Hinter den scheinbar neutralen demographischen Statistiken steckt eine Idee, wie eine Bevölkerung am besten zusammengesetzt sein sollte. ... Jede numerische Grösse ist zugleich eine normative Grösse. Sie enthält eine Massregel, wie wir leben sollen. Mühelos geht die Demografie vom Datensammeln zur Moralpredigt über.
aus: Günther, Joachim, Die Altersfalle - Schon zugeschnappt?, NZZ vom 7.4.2008. S. 23
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aus: Günther, Joachim, Die Altersfalle - Schon zugeschnappt?, NZZ vom 7.4.2008. S. 23
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Mittwoch, 28. Mai 2008
Wert
«Was Menschen und Dinge wert sind, kann man erst beurteilen, wenn sie alt geworden.»
Marie von Ebner-Eschenbach
Marie von Ebner-Eschenbach
Montag, 5. Mai 2008
Sich immerfort erneuern
«Bin ich darum achtzig Jahre alt geworden, dass ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe vielmehr täglich etwas anderes, Neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. man muss sich immerfort verändern, erneuern, verjüngen ...»
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
Donnerstag, 3. April 2008
Bewundern und lieben
«Ich habe immer geglaubt, mit achtzig wäre man sehr alt, aber jetzt bin ich anderer Ansicht. Es gibt Zeiten, in denen ich mich wie ein Junge fühle. Solange man imstande ist, zu bewundern und zu lieben, so lange ist man jung. Und es gibt so viel zu bewundern und zu lieben.»
Pablo Casals
Pablo Casals
Montag, 31. März 2008
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